Dienstag, Oktober 25, 2005

Zu wem flüchtest Du

Josua 20:1-6
1 Und der Herr redete zu Josua und sprach:

2 Rede zu den Kindern Israel und sprich: Bestimmet euch die Zufluchtstädte, von welchen ich durch Mose zu euch geredet habe,

3 daß dahin fliehe ein Totschläger, der jemand aus Versehen, unabsichtlich, erschlagen hat; und sie seien euch zur Zuflucht vor dem Bluträcher.

4 Und er soll in eine von diesen Städten fliehen, und an dem Eingang des Stadttores stehen und vor den Ohren der Ältesten jener Stadt seine Sache vorbringen; und sie sollen ihn zu sich in die Stadt aufnehmen und ihm einen Ort geben, daß er bei ihnen wohne.

5 Und wenn der Bluträcher ihm nachjagt, so sollen sie den Totschläger nicht in seine Hand ausliefern; denn er hat seinen Nächsten unabsichtlich erschlagen, und er haßte ihn davor nicht.

6 Und er soll in jener Stadt wohnen, bis er vor der Gemeinde zu Gericht gestanden hat, bis zum Tode des Hohenpriesters, der in jenen Tagen sein wird; alsdann mag der Totschläger zurückkehren und in seine Stadt und in sein Haus kommen, in die Stadt, aus welcher er geflohen ist.

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2) Bestimmt euch einen Zufluchtsort, die Freistädte
Sinn eines Zufluchtortes ist, dass er schnell erreichbar ist, so waren die Freistädte so gelegen, dass sie von allen umliegenden Gebieten in einem Tag erreichbar waren. Heute flüchten sich die Menschen in viele Dinge und suchen dort Zuflucht vor dem Elend dieser Welt, die neue "Zufluchtswelle" ist heute oftmals z.B. Meditation, Wellness, sportliche Betätigungen, aufwendige Hobbys etc.. Wohin flüchtest Du denn? Ich fliehe zu Jesus, dort ist mein Zufluchtsort! Das wunderbare daran ist, Jesus ist keinen Tag von mir entfernt, sondern in "Greifnähe".


3) Du kannst fliehen
Die Menschen konnten vor ihren Bluträchern fliehen und sicher taten das alle, keiner wollte das Risiko eingehen, von seinen Bluträchern geschnappt zu werden. Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du bereit vor Deinem Bluträcher zu fliehen? Dein Bluträcher, der Teufel, ist hinter Dir her und will Dich schnappen, deshalb fliehe zu Jesus. Was bedeutet eigentlich vor etwas zu fliehen? Das heißt man hat Angst vor etwas, sonst müßte man ja nicht wegrennen. Es ist gut "heilige Angst" zu haben, Angst vor der Sünde, Angst vor der Versuchung, Angst vor dem Teufel, denn das treibt Dich in die Nähe Jesus und dort, wird Dich der Satan nicht mehr ereichen können.

Nur für Unabsichtliches
Freistädte waren aber nicht für alle da! Sie waren nur ein Zufluchtsort für diejenigen die unabsichtlich zum Totschläger waren und vorher keinen Streit mir ihrem "Opfer" hatten. War der flüchtende ein Wiederholungstäter, so gab es für ihn kein hereinkommen in die Stadt. Genauso ist es bei Jesus, ein ständiges verhaaren in einer Sünde, egal was, Mord, Diebstahl, Lüge etc. verhindert ein hineinkommen in den Himmel, der bleibt einfach zu.


4) Bekenne!

Vorraussetzung zum Einlass in die Freistädte war das bekennen seiner Schuld, ohne dies ging es nicht! So wie der Totschläger nach seinem bekennen seiner Schuld hineingelassen wurde und in Sicherheit war, so ist es bei Jesus und der Gemeinde. Zuerst müssen alle erkennen und bekennen wo ihre Schuld liegt, aber dann steht die Tür offen und man ist in Sicherheit bei Jesus.


5) Gott tut alles!
War der Totschläger erst einmal in der Stadt, so mußte er sich um nichts mehr kümmern. Sein "Schicksal" lag in den Händen der Vernatwortlichen der Stadt. Sie waren es die ihn nicht an seine Bluträcher auslieferten, sondern in der Stadt bewachten. Wenn wir einmal bei Jesus sind, dann brauchen wir auch nicht mehr zu kämpfen. Jesus steht vor uns und sagt: "Feind geh weg, Not geh weg, Sünde geh weg, Schwierigkeit geh weg." Er wird uns nicht mehr dem Satan ausliefern, sondern ER wird vor uns stehen und uns beschützen und sagen: "Sünde geh weg, Feind geh weg...."


6) Der Hohepriester
Der Totschläger im altem Testament hatte ein Problem. Zwar war er in Sicherheit innerhalb dieser Stadt, aber er konnte sich nicht wie ein freier Mann bewegen, sobald er auch nur seine Nasenspitze nach draußen gesteckt hätte aus der Stadt, wäre er dem Feind zum Opfer gefallen. So war er gezwungen wie an einer Ketten in der Stadt zu bleiben. Nur der Tod des Hohepriester konnte ihm die Freiheit wiederschenken bzw. durfte er dann wieder raus aus der Stadt ohne in Gefahr zu schweben, doch wenn er Pech hatte lebte der Hohepriester lange und er sah nie wieder die Freiheit.

Das wunderbare ist, dass unser Hohepriester, JESUS, bereits gestorben ist (und wieder auferstanden) und das bedeutet wir sind sofort frei! Jesus entlässt uns in die Welt, in der wir ja noch leben und der Feind und die Sünde, die Probleme und Schwierigkeiten können uns nichts mehr anhaben, denn der Hohepriester ist bereits gestorben. Er JESUS sendet uns in die Welt zurück, um die frohe Botschaft, die wir erlebt haben, die Botschaft frei sein zu können, allen Menschen zu verkündigen.

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So wie jeder die Chance hatte im AT eine Feistadt zu erreichen in der er 100% in Sicherheit war, so hat jeder die Chance Jesus zu erreichen! Bei Jesus ist Sicherheit, Freiheit, Frieden, Ruhe etc.. Sag, wohin willst Du flüchten?

1 Kommentar:

jenny hat gesagt…

In den vielen Wegen des Lebens bin ich Jesus doch sehr dankbar, dass Er mir immer wieder begegnete, dort, wo ich vom Weg abkam, oder Umwege nahm, dass Er mich (wie in Psalm 23) wie ein guter Hirte sanft auf dem rechten Weg führte. So will ich mich immer unter SEINEN Schutz stellen!